Slowakei

Erste Erkenntnisse - Teil 2

- Ein Phänomen: auch außerhalb des Rockys (in Schwimmbädern, auf Spielplätzen oder großen Wiesen) neigt Familie Gerlach dazu, sich schnell wieder auf den gewohnten zwei Quadratmetern aufzuhalten. 
- Der Vorteil von so wenig Wohnraum besteht darin, dass sich die Hausarbeit in zwei Minuten erledigen lässt.
- Wir sind mittlerweile echte Outdoor-Wickelexperten geworden und Lina kann demnächst einen Spielplatz-Führer schreiben.

Slowakei:

- Wie auch schon in Tschechien gibt es hier jede Menge Autoschrauber, sollte also mal der Rocky nochmal Hilfe brauchen, dürfte das hier kein Problem sein. 
- Selten haben wir so saubere öffentliche Toiletten gesehen! 
- Sogar in den großen Märkten gibt es keine CDs mehr zu kaufen!
- Es gibt ganz oft freies WLAN in Geschäften, Restaurants und öffentlichen Plätzen.
- Hier wird wieder in Euro bezahlt. Für nur drei Euro habe ich in einem kleinen Laden auf dem Land 8 Brötchen, ein Brot, zwei mal Milch und Äpfel eingekauft! In den Städten und größeren Geschäften sind die Preise deutlich höher.
- Essen gehen ist recht günstig und ganz schön lecker.
- Leider liegt hier auffallend viel Müll in der Natur herum.
- Michi: "Autofahren hat in Tschechien mehr Spaß gemacht, da sind wenigstens alle einheitlich zu schnell gefahren!"

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Haus am See

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Wir und der Geysir

Verrückt! Da stehen wir spätabends um ein Loch im Boden und warten darauf, dass Wasser heraus spritzt! Um uns herum ein paar Jugendliche mit Bierflaschen und Chips. Es ist ein bisschen wie Warten auf das Feuerwerk an Silvester, nur dass man da zumindest den genauen Zeitpunkt des Spektakels kennt.

 

Doch der Kaltwasser-Geysir von Herlany bricht alle 32 bis 34 Stunden aus und pustet eine halbe Stunde lang in einer 20 bis 30 Meter hohen Fontäne das Wasser in die Höhe. 
Also warten wir geduldig ab 22 Uhr in dem kleinen Park, laufen rund um das Geysir-Becken, schauen immer mal wieder in das Loch im Boden, aber außer einem leichten Blubbern in der Tiefe passiert nichts. Dann endlich gegen halb 1 geht es los. Lina ist mittlerweile auf Papas Brust tief eingeschlafen und die Jugendlichen sind heim gegangen, weil sie morgen arbeiten müssen. Erst als kleine Fontäne und dann immer höher schießen große Massen Wasser nach oben. Beeindruckend! Nach einer knappen halben Stunde ist alles wieder vorbei und wir gehen schlafen.
Weil es uns in der Gegend gut gefällt, bleiben wir noch einen Tag und so kann Lina am sonnigen Sonntagmorgen danach auch nochmal den "Sier" beobachten. Es herrscht schon fast Volkfeststimmung, ganz anders als an dem Abend pilgern viele Leute mit Kindern hin und bejubeln das Naturschauspiel.

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CacheTorTour

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Roma-Siedlungen

Größer hätte der Kontrast kaum sein können. Wir fuhren aus dem Skigebiet der Hohen Tatra mit seinen Hotels und Restaurants ein Stück Richtung Osten und bald änderte sich nicht nur die Landschaft. Auch die Orte und Menschen sahen plötzlich anders aus. Und dann kamen wir auf einmal an Siedlungen vorbei, die uns an afrikanische Townships erinnerten. Blechhütten, viele kleine Kinder, ganz viel Müll und der beißende Geruch von verbranntem Plastik drang ins Auto. Es stellte sich heraus, dass in diesem Teil der Slowakei, nahe der ukrainischen Grenze, die ärmsten Menschen Europas leben.

 

Roma leben dort unter miserablen Bedingungen, teilweise ohne Wasser und Strom. Und das in Europa, ganz in der Nähe von einem Touristenzentrum. Seit die damals noch kommunistische Regierung in den 80er Jahren den Bau eines Atomkraftwerks angekündigt hat, verlassen die Nicht-Roma die Gegend. Von Anfang an ließen sich hauptsächlich Roma dort nieder. Denn außer Angehörigen der größten Minderheit Europas will niemand in dem armen Gebiet zwischen ungarischer und ukrainischer Grenze leben. Vor allem nicht, wenn dieses irgendwann auch noch verstrahlt sein könnte.
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Hohe Berge, Schnee und Sonnenschein

Aus der frühlingshaften Ebene ins Skiparadies der Hohen Tatra. Wir erleben eine Krötenvölkerwanderung, sind die einzigen Gäste auf einem Campingplatz (die erste Übernachtung für die wir bezahlen) und blicken beeindruckt vom Gipfel des Lomnicky aus 2634 Metern Höhe hinab ins Tal und rüber zu „unserem“ Berg, dem Gerlachovsky, der höchste Berg der Slowakei. 

 


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Das Klappern hat ein Ende

Hm. Der Rocky klappert. Doof. Oh, es liegt wohl daran, dass er auf einer Seite keine Gummis zur Dämpfung auf den Blattfedern hat. Dann fragen wir doch mal in einer Werkstatt, ob die das vielleicht mal eben schnell beheben können. In der ersten Werkstatt wurde viel telefoniert und hin und her gelaufen, schliesslich kommentarlos weg gefahren!?! Wir dann auch …. zur nächsten Werkstatt. Hier wurde auch viel telefoniert und hin und her gelaufen, aber auch immer zwischendurch „bitte warten“ gesagt. Haben wir gemacht und zwei Stunden später hatte der nette Mechaniker mit Michis Hilfe nach einigem Sägen, Bohren und Abflexen vier neue Gummis für den Rocky. 

Wir fuhren weiter und ….. kein Klappern mehr! Toll!

 

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Ostern am See

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Fahrt in die Slowakei

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