Russland

Wir lagen vor Stalingrad

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Grenzerfahrungen, Alpenfeeling und kasachische Polizeiwillkür

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Weg zur mongolischen Grenze

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Baikalsee

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Von Moskau nach Irkutsk

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Weit weg...

Gerade fällt mir bei einem Blick auf die Karte mal so richtig auf, wie weit weg wir von zu Hause mittlerweile sind. China, Japan und Indien sind im Moment näher als Deutschland. Würden wir jetzt noch ein paar Wochen so weiter durch Russland fahren, wäre Alaska zum Greifen nah. Plötzlich schrumpft die Welt für mich und kommt mir so erreichbar vor wie nie zuvor....
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My name is Sascha!

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Schneeketten, Dünnpfiff und Disko

Auf der Suche nach einem Schlafplatz fahren wir ein Stück hinter Krasnojarsk von der großen Straße ab, durch einen kleinen Ort und entdecken einen Fluss. Auf einer Wiese steht schon ein Auto mit Zelt. Wir fahren noch ein bisschen weiter und stellen uns dann auch ans Ufer. Wir holen mit der Waschbütt Wasser aus dem Fluss für Lina zum Planschen und die Solardusche kommt mal wieder zum Einsatz. Michi macht ein Feuer und wirft den Dutch Oven an. Ein Mann kommt bei uns vorbei, er heißt André und erzählt irgendwas von "Big People". Hm, was er wohl meint? Vielleicht die Angler die bald ein Stückchen weiter auf der Wiese zelten oder die Familie die sich am späten Abend noch mit zwei Zelten fast direkt neben uns stellt? Wer weiß....
Als es nachts anfängt zu regnen, sind alle bald in ihren Zelten verschwunden und auch die Party People am gegenüber liegenden Ufer suchen sich wohl ein trockeneres Plätzchen.
Am nächsten Morgen regnet es immer noch und mir schießt direkt durch den Kopf "Hoffentlich kommen wir hier wieder weg!"
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Live aus Krasnojarsk

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Gleitschirmfliegen in Kemerovo

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Bei Ikea in Novosibirsk

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Schwimmen und waschen in Sibirien

Seit Finnland werden wir die Mücken nicht mehr los. Mittlerweile sind wir in Sibirien angekommen und dass die Wiesen komplett von Sumpf und kleinen Seen durchzogen sind, macht es nicht besser. 

 

Der Rocky wird von den Viechern nur so belagert und ist schon übersäht von Mückenleichen und roten Blutflecken. Heute morgen war es so schlimm, dass wir fluchtartig unseren Nachtplatz (mitten in einer kleinen Stadt in der Hoffnung auf weniger Mücken) verlassen haben und erstmal schnell weiter gefahren sind. Unter dem Moskitonetz waren wir zwar sicher, aber an ein gemütliches Frühstück war gar nicht zu denken. 
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Lisa und Lenja

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Willkommen bei den Tataren!

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Wind von vorne

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Sankt Petersburg

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Grenze Russland - 1. Versuch

Der 4. Juni ist da. Stichtag für die Einreise nach Russland. Wir werfen nochmal den Müll weg, fegen den Rocky und fahren die letzten Kilometer. Irgendwie sind wir etwas aufgeregt, denn zum ersten Mal wollen wir in ein Land einreisen für das wir ein Visum brauchen. An der Grenze ist gar nichts los, wir können direkt zur Passkontrolle gehen und werden - gewohnt finnisch - freundlich begrüßt. Allerdings auch recht schnell bei Kontrolle der Reisepässe darauf hingewiesen, dass unser Visum erst morgen los geht. Wir schauen ungläubig auf das Dokument was im Pass klebt und tatsächlich: seit Monaten sprechen wir von dem 4. Juni an dem wir nach Russland einreisen wollen und dann ist es der 5.!!! Naja, egal. Wir werden nett verabschiedet, bekommen eine gute Reise gewünscht und ein Kollege des Grenzbeamten (blonde Haare, tätowiert) zeigt uns sogar noch den Weg zurück nach Finnland. Hach die Finnen sind einfach der Hammer!

So. Und nun? Auch nicht schlimm, wir fahren in einen Baumarkt und Michi bastelt ein paar neue Bretter in den Rocky. Man hat ja immer was zu tun als Hausbesitzer ;-) 
Ach ja und dann fehlt uns ja noch ein Aufkleber der finnischen Flagge! Auf unserem Kühlschrank sammeln wir Aufkleber der Länder die wir bereisen und da darf der von Finnland ja nicht fehlen. 
Wir fragen uns in der kleinen Grenzstadt durch und stoßen tatsächlich auf einen Souvenirshop in einem großen Einkaufszentrum. Und da verbringen wir mindestens eine halbe Stunde. Denn wir kommen mit dem Besitzer ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass er schon etliche Male in Deutschland war, das Reisen liebt und aus geschäftlichen Gründen mehrmals im Monat nach Russland fährt. Er schwärmt uns von St. Petersburg vor ("Most beautiful town in the world!") und gibt uns viele gute Ratschläge. Und dann gibt es noch eine Restaurant Empfehlung. Wir sollen unbedingt in St. Petersburg in ein georgisches Restaurant gehen und Grüße von ihm ausrichten. Was dort am besten schmeckt, hat er uns auch verraten. Und dann kommt noch seine russische Frau in den Laden, er erzählt ihr, dass er uns gerade ihr Stammrestaurant empfiehlt und sie geht nochmal zum Auto um uns eine Visitenkarte zu bringen. Denn damit bekommen wir 10% Rabatt. Super! 
Mit vielen guten Wünschen und einem festen Händedruck werden wir verabschiedet und sind ein weiteres Mal hingerissen von soviel Hilfsbereitschaft!
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