Mongolei im EM Fieber

Deutschland im Halbfinale der EM 2016, das wollte ich nicht verpassen. Mit Zula und einem Freund ziehen wir um 23 Uhr los. Erstmal Bier besorgen und dann geht es mit dem Auto zum Puplic Viewing. Anpfiff ist um 4 Uhr Ortszeit. Wir kommen an einem Freizeitpark an wo auf einem Schiff noch tüchtig die Disco am laufen ist. Die letzten Kinder sind noch am Rutschen und die ersten Partypeople verlassen schon das Schiff. Hier soll heute noch Fußball laufen? Ich bin gespannt.
Wir betreten das Schiff zur Salsamusik und Zula macht mich mit ein paar seiner Freunden bekannt. Die meisten sprechen Deutsch, weil sie mal in Deutschland studiert haben und so halten wir Smalltalk mit einem Paulaner Weißbier in der Hand. Mittlerweile ist es 1 Uhr und ich frage mich worauf wir Fußball gucken wollen. Nirgends ein Fernseher oder Leinwand zu sehen. Die Musik wird leiser, es laufen die letzten Rausschmeißer Songs und siehe da, die mongolischen Kollegen der Veranstaltungstechnik rollen die ersten Kisten mit einer LED Wand über das Deck. Ob die das bis zum Anpfiff schaffen? Die letzten Module werden verbaut, das Satkabel noch über das Deck gespannt und alle sammeln sich vor der LED Wand. 15 Minuten vor Anpfiff läuft endlich alles auch wenn das Seitenverhältnis nicht ganz 16:9 ist. Die Stimmung ist wie bei uns. Die meisten sind für Deutschland und fiebern mit. Leider hat es nicht zum Einzug ins Finale gereicht. Nach dem Abpfiff im Sonnenaufgang und einem kurzen Stop in der Suppenküche, fahren wir wieder zurück.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0